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Cadet Circuit Espoo U17

Cadet Circuit Espoo U17

Am letzten Wochenende waren drei unserer Musketiere auf dem Cadet Circuit in Espoo, Helsinki, Finnland.

Es war ein prägendes Erlebnis, denn allein die Tatsache, dass wir nach einem kurzen zwei-Stunden-Flug aus dem verregneten Hamburg im Reich der Frau Holle landeten, ist eine Erwähnung wert. Die 20 Km Fahrt mit dem Mietauto vom Flughafen Helsinki zum Hotel in Espoo auf weiß eingeschneiten Autobahnen mit meterhoch aufgetürmten Schnee am Rand war auch recht abenteuerlich.

Die grossen internationalen Turniere werden in der Regel ziemlich gut organisiert. Der Cadet Circuit in Espoo ist jedoch ein Thema für sich. Die Organisation und die Leitung des Turniers sind auf dem höchsten Niveau. Die wunderschöne Halle Otahalli in Espoo liegt direkt am Ufer des eingefrohrenen und zugeschneiten Finnischen Golfes. Das Partner-Hotel Radisson Blu Espoo, der während des Wochenendes die Fechter, ihre Trainer und Eltern beherbergt, befindet sich nur 20 Meter von der Turnierhalle und bietet den Turnierteilnehmern Spezialkonditionen an.

Am Cadet Circuit in Helsinki nehmen Jungen und Mädchen mit aus der ganzen Welt teil. Diesmal haben sich auf der Planche Fechter aus Brasilien, Japan, Qatar, Australien, Spanien, Italien, Israel, Hong Kong, China, Groß Britannien, Kroatien, Portugal, Spanien, Russland, Ukraine, Rumänien, Frankreich, USA, Belgien, Österreich, Zypern, Irland, Uzbekistan die Ehre gegeben. Am stärksten waren natürlich die Gastgeber Finnen und die Sportler aus skandinavischen und baltischen Länder vertreten: Schweden, Norweger, Dänen, Esten und Letten.

Die Fechter, die hier teilnehmen, zählen normalerweise zu den 20 besten aus ihren jeweiligen Ländern. Nur wenn die ersten 20 aus der Rangliste nicht fahren können, werden Plätze frei und andere Willige können an deren Stelle teilnehmen. So kamen unsere Drei in Helsinki an den Start. Sicherlich war für uns klar, dass wir uns am Tabellenende einfinden werden. Denn unsere Fechter sind erst seit 3 Jahren dabei und mussten sich mit Gegnern messen, die mit rund 10 Jahren Erfahrung aufwarten können. Die Möglichkeit jedoch gegen die Besten der jeweiligen Länder in ihrem Jahrgang anzutreten und von denen zu lernen erfordert viel Mut, Willenskraft und ein dickes Fell.

Gewinnen ist aber nicht alles, so banal es auch klingen mag. Auf solchen Turnieren entstehen Freundschaften, denen weder die Zeit, noch die Entfernung etwas anhaben können. Und wie groß ist die Wiedersehensfreude im nächsten Land und im nächsten Jahr!

PS: Bilder aus Finnland findet Ihr in der Galerie

 

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